SALZBURG: Stille Nacht - entspannte Nacht

17.10.2021

Die Tage werden kürzer, das Abendrot am Himmel immer intensiver. Die Zeichen stehen auf Vorweihnachtszeit. Wer die Wochen vor Christi Geburt möglichst stimmungsvoll erleben will, reist nach Salzburg zum berühmten Christkindlmarkt. Dieser darf laut aktuellem Stand in diesem Jahr wieder stattfinden. Ab dem 18. November wird Salzburg zur Vorweihnachtsstadt. Wer mehrere entspannte Tage in Salzburg verbringen will, checkt am besten im 5-Sterne-Hotel Sheraton Grand Salzburg ein.

SALZBURG. (pm) - Was wäre der Advent in Salzburg ohne stimmungsvolle Buden und die Veranstaltungen rund um den Dom? Der heutige Christkindlmarkt auf dem Dom- und Residenzplatz kann auf eine lange Vergangenheit zurückblicken. Seine Anfänge reichen zurück zum ständigen, das ganze Jahr über währenden "Tandlmarkt", der schon um 1491 erwähnt wird.

Vom Tandlmarkt zum Besuchermagneten

Neben diesem ständigen Tandlmarkt gab es schon bald einen richtigen Vorweihnachtsmarkt. Er wird in den Stadtkammerrechnungen aus der Zeit von 1679 bis 1798 unter der Bezeichnung "Nikolaimarkt" wiederholt erwähnt und am Alten Markt abgehalten. Der Chronist Lorenz Hübner teilt in seiner "Beschreibung der Stadt Salzburg" (1793), unter anderem über den Nikolaimarkt mit: "ein sogenannter Christmarkt ist eigentlich für die Stadteinwohner gewidmet. Er fängt 14 Tage vor Nikolai an und dauert noch 14 Tage danach. Während dieser Zeit wird Puppen- und Naschwerk verkauft und es ist jedermann gestattet, alte oder Trödlwaren öffentlich feilzuhalten."

Nach einer behördlichen Beschränkung des Weihnachtsmarktes auf 14 Tage um Nikolo im Jahre 1849, die jedoch nicht eingehalten wurde, erfolgte 1903 die Aufnahme in die städtische Marktordnung folgendermaßen: "In der Zeit von 11. November bis 24. Dezember findet unter den Dombögen der Nikolaimarkt statt, auf welchem nur von Personen, welche in der Stadt Salzburg wohnhaft sind, Waren aller Art, mit Ausnahme von Nahrungs- und Genußmitteln sowie Getränken, feilgehalten werden dürfen." In den 1930er Jahren fand der Markt sein vorläufiges Ende. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1946, setzte der Salzburger Christkindlmarkt vorerst im Kurpark, später am Mirabellplatz und seit 1973 schließlich auf dem Dom- und Residenzplatz die Tradition des alten Nikolaimarktes unter neuem Namen fort.

Einzigartig für Salzburg - berühmt auf der ganzen Welt

Wie die Pressesprecherin vom Tourismus Salzburg, Martina C. Trummer mitteilt, lockt der Salzburger Christkindlmarkt alljährlich rund 1 Million Besucher aus aller Welt an. Davon kommen rund die Hälfte aus Stadt und Land Salzburg, die andere Hälfte hauptsächlich aus den angrenzenden Bundesländern Oberösterreich und Tirol, aus Bayern, Italien, Großbritannien, Frankreich und den USA. Während der Veranstaltungszeit generiert der Salzburger Christkindlmarkt rund 230.000 Nächtigungen. Die Gesamtwertschöpfung in der Stadt Salzburg liegt bei rund 60 Millionen Euro. 95 Prozent der Standbetreiber am Christkindlmarkt kommen aus Salzburg. Sie beschäftigen während der Marktzeit rund 300 durchwegs heimische Mitarbeiter.

Laut einer Studie des Instituts für vergleichende Städteforschung der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen (2009) zählt der Salzburger Christkindlmarkt zu den schönsten und qualitätsvollsten Weihnachtsmärkten im deutschsprachigen Raum. Laufende Auszeichnungen wie etwa die wiederholte Topplatzierung Salzburgs als weltbeste Weihnachtsdestination von CNN belegen die internationale Strahlkraft. Die zentrale und einzigartige Lage am Fuße der Festung Hohensalzburg und vor dem Salzburger Dom, seine einzigartige Atmosphäre, die traditionellen Hütten und der eigens entworfene "Sternenhimmel" als Beleuchtung geben dem Markt sein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Aktive Brauchtumspflege und gelebtes Handwerk

Mit über 90 Veranstaltungen bietet der Salzburger Christkindlmarkt ein vielfältiges tägliches Rahmenprogramm von Chören über Weihnachtsführungen bis hin zu einer Krippenausstellung entlang der Stände und Lebkuchenbacken für Jung & Alt. Jeden Dienstag können Besucher bei "Sing mit" im freien Chor unter Leitung eines professionellen Chorleiters weihnachtliche Lieder einstudieren und vor der imposanten Kulisse des Salzburger Doms auftreten. 

Beliebt sind zudem die einzigartigen Krampusläufe und Besuche des Nikolaus am 5. und 6. Dezember sowie die Läufe der Schön- und Schiachperchten, die zur ersten Rauhnacht am 21. Dezember vor dem Dom die Bedeutung der Rauhnächte näherbringen.

Traditionelles Turmblasen und Salzburger Christkind

Zu den alljährlichen Höhepunkten am Salzburger Christkindlmarkt zählen seit jeher der Besuch des Salzburger Christkindes am Mittwoch und Sonntag sowie das Salzburger Turmblasen. Ohne den Christkindlmarkt würde es diese Salzburger Tradition heute wohl nicht mehr geben. An jedem Donnerstag und Samstag im Advent spielen um 18.30 Uhr Bläsergruppen aus dem ganzen Land verteilt über den Dom- und Residenzplatz ihre weihnachtlichen Weisen. Während des Turmblasens wird die Beleuchtung gedimmt und die einzelnen Bläsergruppen werden durch Scheinwerfer angestrahlt - damit wird eine ganz besonders romantische Atmosphäre erzeugt. Mittwochs sorgt das "Junge Turmblasen" am Domplatz für Stimmung. Martina C. Trummer schwärmt: "Donnerstags bietet das Domquartier eine weihnachtliche Führung durch die Ausstellungsräume, zu deren Ende Besucher die Möglichkeit bekommen, die Turmbläser auf den Dombögen hautnah zu erleben."

Traditionell ist der Salzburger Christkindlmarkt ein Schauplatz für Handwerk und Kunst, an dem überliefertes Handwerk, Holzspielsachen, Trödelwaren und frisch zubereitete Leckereien feilgeboten wurden. Den Besucher erwarten außergewöhnliche Geschenkideen und Kunsthandwerk abseits von Kitsch und Kommerz.

Stände in Ruhe genießen

"Am Christkindlmarkt ist kein Stand wie der andere", betont die Sprecherin Martina C. Trummer. Dies fußt auf einer uralten Regel des durchführenden Vereins: Es darf kein Stand das gleiche wie ein anderer anbieten. "Das sorgt für Bewegung am Markt und die Besucher freuen sich über die Abwechslung", erklärt die Tourismusexpertin. So gibt es ab dem 18. November 2021 unter den 100 Buden nur deren 13, die Essen und Trinken anbieten. Und in diesem Jahr, so vermutet Martina C. Trummer, werden die Advents- und Christkindlmärkte nicht überlaufen sein. "Laut aktuellen Zahlen sind in diesem Jahr aus Deutschland bisher 75 Prozent der üblichen Touristen angereist; Anreisen aus Fernmärkten fehlen noch ganz", erläutert die Tourismussprecherin.

Geheimtipp: Der Haunsberger

Dass der Christkindlmarkt alle Sinne anspricht, merkt man nicht zuletzt am kulinarischen Angebot. Martina C. Trummer verrät einen Geheimtipp: "Am Residenzplatz vertreibt die Familie Muckenhammer den sogenannten Haunsberger - eine warme Semmel, gefüllt mit selbst erzeugtem Brät von der Schweinsbratwurst, Senf, Sauerkraut, Zwiebel und Curry." Diese Delikatesse gibt es tatsächlich nur während der Vorweihnachtszeit, betont die Sprecherin vom Tourismus Salzburg. "Sie erinnert geschmacklich ein wenig an die Bosna - ein weiteres Salzburger Original", erklärt Martina C. Trummer.

Weitere wichtige Informationen über Salzburg gibt es hier.

Entspannt residieren und übernachten - Im Sheraton Grand Salzburg

Wie die Marketing Managerin des Hotels, Stephanie Umland, erklärt, gehört das im Jahr 1984 eröffnete Sheraton Grand Salzburg zu den renommiertesten Luxushotels der Festspielstadt Salzburg und dient als Gästehaus für Staatsbesuche und internationale Kongresse. Sie schwärmt von der herzlichen Atmosphäre, dem professionellen Service und dem edlen Ambiente auf hohem Niveau in ruhiger Lage direkt am weltbekannten Mirabell Garten im Zentrum von Salzburg. Das Hotel verfügt über 140 Zimmer und 28 Suiten auf sieben Etagen. Zahlreiche Zimmer und Suiten geben den faszinierenden Blick auf den Mirabell Garten und die Festung Hohensalzburg frei.

Über den Dächern der berühmten Mozartstadt liegt die ETAGE7. "Auf zwei herrlichen Panorama Dachterrassen können die Gäste den Blick auf den Mirabell Garten und die Kulisse der atemberaubenden Bergwelt genießen", betont Stephanie Umland. Dieser exklusive Bereich vereine luxuriöses Design, vollendeten Service und ein exklusives Wohlfühlambiente und biete ein täglich wechselndes Buffet, eine große Getränkeauswahl, kostenfreie Tageszeitungen und Magazine, sowie kostenfreien Internetzugang. 

Im neu gestalteten Restaurant Mirabell, mit Blick in den wunderschönen Park, verwöhnt das Küchenteam seit seiner Neueröffnung im Juli 2020, klassische österreichische Gaumenfreuden. Bei der Zubereitung und Präsentation stellt der Küchenchef höchste Anforderungen an regionale Qualität der frischen Zutaten und überrascht seine Gäste mit Kreativität und feinen Eigenkreationen. Das Hotel hält eine große Selektion an europäischen Weinen bereit, die nach Wunsch glasweise oder flaschenweise serviert werden. Die 120 Sitzplätze des Restaurants können variabel in kleine Einheiten unterteilt werden. Im voll verglasten Wintergarten finden rund 30 Personen Platz. Ein kulinarisches Highlight des renommierten Restaurant Mirabell ist jeden Sonntag das Sheraton Lunchbuffet.

Wöchentlich sorgt das anspruchsvolle Feinschmecker-Buffet von 12 bis 14.30 Uhr bei Live-Piano Musik für ausgedehnten Gaumengenuss auf hohem Niveau. Auch das FRID*EX Dinner ist bei Gästen sehr beliebt. Jeden Freitag werden von 18 bis 21.30 Uhr beim FRID*EX Dinner 16 Gerichte "Cross Over" serviert, die mittels Post-It und Buntstiften bestellt werden und Gäste dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Das Restaurant Mirabell hat täglich von 06.30 bis 10.30 Uhr und zur Mittagszeit von 12 bis 14.30 Uhr, sowie am Abend von 18 bis 21.30 Uhr geöffnet.

La Dolce Vita in Salzburg

Italien, das ist Sonne, la dolce Vita, hervorragender Wein und eine einzigartige Küche. Dieses unbeschwerte Lebensgefühl, die kulinarische Seele Italiens, erleben Gäste seit Mitte Juni 2017 mit dem Restaurant "taste.it" im Sheraton Grand Salzburg. Das kulinarische Herzstück des taste.it ist frische, hausgemachte Pasta. Ab 11.30 Uhr genießen Gäste im taste.it schmackhafte, wechselnde Mittagsgerichte. Für den kleinen Hunger zwischendurch werden aromatische Antipasti serviert, die Gäste sich selbst aus der Vitrine zusammenstellen können, außerdem knusprige Bruschetta, frisch aufgeschnittenen Prosciutto und andere mediterrane Spezialitäten. Italienisches Lebensgefühl wird im taste.it auch optisch gelebt - von den Marmorfliesen mit italienischem Muster über die gemütliche Bar bis hin zum rustikalen Charme des farbenfrohen Porzellans. Ein Highlight ist der Wintergarten des taste.it - die Glasfronten des Wintergartens lassen sich komplett öffnen, um die Sonne hereinzulassen und das muntere Treiben auf der Straße zu beobachten. Die Bar des taste.it ist eine von nur drei Bars in ganz Österreich, die über eine original Seltz-Anlage verfügt. Diese Seltz-Anlage bringt das typisch Italienische in den Campari Soda. Seit dem Sommer 2020 verfügt das taste.it über einen neuen Außenbereich mit ca. 12 Sitzplätzen, der zu einem gemütlichen Aperitivi am Abend einlädt. Nicht zuletzt sorgt die überaus freundliche und kompetente Bedienung im Restaurant für einen unvergesslichen Aufenthalt mit Wohlfühlcharakter.  Das taste.it hat von Montag bis Freitag von 11.30 Uhr bis 22 Uhr geöffnet und samstags von 17 bis 22 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt das Restaurant geschlossen.

Beispielhafte Gastfreundschaft

Wer im Sheraton Grand Salzburg eincheckt, fühlt sich nicht nur als gern gesehener Gast, sondern auch sehr herzlich willkommen. Das Hotelpersonal, welches größtenteils seit vielen Jahren im Hotel Sheraton Grand beschäftigt ist, bereitet jedem Gast einen freundlichen und warmherzigen Empfang. Diese Gastfreundschaft zieht sich über alle Bereiche des Hotels, ob beim Frühstück, beim Kaffeegenuss oder abends beim Dinner in einem der Restaurants. Die Zimmer sind sehr geräumig und geschmackvoll eingerichtet und für den guten Schlaf sorgen sehr bequeme King Size Betten und schallisolierte Fenster. Beim Blick nach draußen hat man das Gefühl im Grünen zu wohnen, obwohl man von der Salzburger Altstadt nur wenige Gehminuten entfernt ist. Das Frühstück lässt keine Wünsche offen und wer am Abend im Hotel speisen will, kann sich auf lukullische Perfektion einstellen. Wer mit dem Auto nach Salzburg reist, parkt sein Fahrzeug in der benachbarten Tiefgarage zum Tagesfestpreis und lässt es dort am besten gleich stehen. Zum einen sind die Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar, zum andern sind die Hauptverkehrsadern in Salzburg meist verstopft und man verliert viel Zeit auf der Straße. Wegen Corona gelten in Österreich besondere Regeln, die sich per Ampelsystem kurzfristig verändern können. Ein Blick ins Internet, bevor man anreist, verhindert da unnötigen Ärger. Noch ein Tipp für die Liebhaber des Wiener Schnitzels: Das freundliche Personal im Hotel hat meistens eine gute Adresse bei der Hand - einfach nachfragen! 

Weitere Informationen zum Hotel und Buchungsmöglichkeiten gibt es hier.