Öltank leer/Gashahn zu?

27.09.2022

Infoveranstaltung "Öltank leer und Gashahn zu?" zum Thema Wärmewende am Dienstag, 4. Oktober 2022, in der Stadthalle Kirchheim.

KIRCHHEIM. (pm) - Im Rahmen der Energiewendetage stellt die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck in einer Infoveranstaltung am Dienstag, 4. Oktober 2022 in der Kirchheimer Stadthalle (Stuttgarter Straße 2) der Öffentlichkeit die ersten Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung für Kirchheim vor. Bereits am Mittwoch, 28. September 2022 erfolgt die Vorstellung in der Sitzung des Kirchheimer Gemeinderates.

Die Energiepreise sind gestiegen, die Energieversorgung mit Öl und Gas ist unsicherer geworden und der Klimawandel ist immer deutlicher zu spüren - genug Gründe, um die Wärmewende hin zu regenerativer Energie und einem sparsameren Umgang in Angriff zu nehmen. Bei der Infoveranstaltung präsentieren Tobias Nusser und Joel Noack vom Ingenieurbüro EGS-plan in einem kurzen Vortrag die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung. Anschließend informiert Moritz Jaborek von der Energieagentur Kreis Esslingen zum Thema energetische Sanierung und dazugehörige Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich an Thementischen zu informieren, wie in den verschiedenen Teilgebieten von Kirchheim unter Teck die Wärmeversorgung aus erneuerbaren Wärmequellen künftig aussehen könnte. Erfahrene Energieberater stehen für Fragen zu Nahwärmenetzen, Beratungs- und Fördermöglichkeiten sowie für Informationen und Austausch zum Thema energetische Sanierung und erneuerbare Wärme bereit.

"Die aktuelle Situation zeigt, wie wichtig es ist auch bei der Wärmeversorgung in Richtung regenerative Energien umzudenken und Energie zu sparen. Deshalb freue ich mich, dass wir uns mit dem kommunalen Wärmeplan auf den Weg gemacht haben, um zu sehen wie die Wärmewende in Kirchheim unter Teck gelingen kann", so Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. "Um die Wärmewende umzusetzen, ist die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und den Unternehmen wichtig - deshalb wollen wir die ersten Ergebnisse der Wärmeplanung vorstellen und hoffen auf einen regen Austausch", fügt Klimaschutzmanagerin Dr. Beate Arman hinzu.