KREIS: Acht neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst

08.03.2021

Rund 1,5 Millionen Euro investiert der DRK Rettungsdienst in sechs neue Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge.

NÜRTINGEN. (red) - Mit über 500 Mitarbeitern, neun Rettungswachen und sechs Notarztstandorten zählt der DRK Rettungsdienst Esslingen-Nürtingen zu den größten Rettungsdienstunternehmen in Baden-Württemberg. Damit die Lebensretter im Notfall rasch am Ort des Geschehens sein können, braucht es einen modernen Fuhrpark. "Diesen ergänzen und erneuern wir alle sechs Jahre. Vor einigen Jahren haben wir auf lineare Beschaffung umgestellt, das heißt, zu drei Rettungswagen (RTW) gehört immer ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) dazu", erklärt Christian Knapp, stellvertretender Rettungsdienstleiter die Vorgehensweise beim Autokauf. Die Kosten für die acht neuen Fahrzeuge - sechs Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge belaufen sich auf knapp über eine Million Euro. "Dazu kommen jetzt noch rund 500 000 Euro für die medizinische Ausrüstung", erläutert Rettungsdienstleiter Michael Wucherer investierte Summe.

Vor der Beschaffung haben die Mitarbeiter im Rettungsdienst Vorschläge einbringen können, wie Michael Wucherer erklärt. "Sie müssen sich auf den Einsatzfahrzeugen zurechtfinden und wohlfühlen." Dabei wurde auf die einheitliche Ausstattung in den Rettungswagen, die bei der Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug hergestellt wurden, geachtet. "Alle sechs Rettungswagen haben ein elektrohydraulisches Fahrtragesystem. Damit wird die Trage mit den Patienten mit Motorenkraft in den Rettungswagen gezogen", freut sich Michael Wucherer. Die Einsatzfahrzeuge sind mit der neusten Motorengeneration ausgestattet, erklärt Gerald Veitinger, Serviceberater im Autohaus Russ.

"Der Rettungsdienst bekommt hier acht Fahrzeuge mit vollumfänglicher Ausstattung der höchsten Qualität", weiß Veitinger. "Wir waren mit den Kreuzungsblitzern in der Stoßstange schon Vorreiter, jetzt gehen wir mit der neuartigen Hochsicherheitsbeklebung im Schachbrettmuster einen weiteren Schritt zur Sicherheit der Einsatzmannschaften", erläutert Michael Wucherer die Besonderheit der neuen Fahrzeuge.

Neu bei den Notarzteinsatzfahrzeugen ist auch eine beidseitige Schiebetüre. "So haben wir das Einsatzequipment noch schneller griffbereit", betont Christian Knapp. Die Fahrzeuge werden nun noch mit der medizinischen Ausrüstung ausgestattet und danach im Landkreis verteilt. "Esslingen, Nürtingen, Ruit und Leinfelden bekommen je einen neuen Rettungswagen, zwei RTW gehen nach Kirchheim. Die beiden Notarzteinsatzfahrzeuge werden in Esslingen und Bonladen stationiert", erklärt Rettungsdienstleiter Michael Wucherer.