Heute ist der Internationale Tag für Menschen mit Behinderungen

02.12.2020

PLOCHINGEN. (pm) - Der heutige "Internationale Tag für Menschen mit Behinderungen" ist ein Anlass zum Feiern. Besonders für die Mitarbeiter der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Plochingen. Deren Angebote haben den Zuschlag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Förderung für weitere zwei Jahre - bis Ende 2022 - erhalten. Das dauerhafte Fortbestehen der EUTB im gesamten Bundesgebiet ist außerdem über diesen Zeitraum hinaus durch das in diesem Jahr in Kraft getretene Angehörigen-Entlastungsgesetz gesichert, die Details bleiben abzuwarten. Für weitere zwei Jahre kann das EUTB-Angebot nun fortgeführt werden. 

Die Beratungsstelle in Plochingen freut sich über die mit der Verlängerung verbundene Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit und ist nach wie vor vom Konzept der EUTB überzeugt. Niedrigschwellig, barrierearm und kostenlos beraten die Mitarbeiter der EUTB Menschen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige und Bezugspersonen. Sie können sich mit allen Fragen rund um das Thema Teilhabe an die EUTB wenden. Auch und gerade die Situation in den vergangenen Monaten verdeutlichte einmal mehr die Wichtigkeit einer solchen Anlaufstelle: "Die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen haben Menschen mit Behinderungen, aber auch deren Angehörige, in besonderem Maße belastet - und diese Belastung hält weiter an", sagt Andreas Walter von der EUTB-Beratungsstelle in Plochingen.

Betreuung vor Ort ausbauen

Trotz aller Widrigkeiten hätte man es dieses Jahr geschafft, die Präsenz im ganzen Landkreis Esslingen auszubauen. Neben der Außensprechstunde in Nürtingen sind weitere in Ostfildern und Kirchheim in Planung. Die EUTB berät wegen der Corona-Pandemie zwar weiterhin überwiegend am Telefon und per E-Mail. Bei Bedarf werden nach Vereinbarung auch Beratungsspaziergänge oder persönliche Beratungsgespräche angeboten - jeweils unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen. Andreas Walter ist optimistisch: "Wir blicken zuversichtlich und mit einiger Vorfreude ins nächste Jahr."