Corona: 2.135 weitere Neuinfektionen in Baden-Württemberg

17.11.2020

STUTTGART. (pm) - Am Dienstag, 17. November 2020, hat das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 2.135 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr, siehe Tabelle im Tagesbericht COVID-19 (PDF)). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 120.861 an. Davon sind ungefähr 76.246 (+1.735) Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 42.283 (+364) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

2.332 Todesfälle in Baden-Württemberg

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute 36 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 2.332.

Reproduktionszahl liegt bei 0,97

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Intensivkapazitäten zu 77 Prozent belegt

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind zum 17. November 2020, 16 Uhr, 405 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung. Davon werden 221 (55 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.321 Intensivbetten von betreibbaren 3.011 Betten (75 Prozent) belegt.

7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 131,6

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 131,6. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.