BEUREN: Freilichtmuseum wieder offen

28.05.2021

BEUREN. (red) - Die Erleichterung bei den Mitarbeitern und der Leitung im Freilichtmuseum in Beuren war groß, als der Landkreis Esslingen vor wenigen Tagen aufgrund sinkender Inzidenzzahlen wieder Öffnungen erlaubte. Der große Andrang zur Wiedereröffnung blieb zwar aus, aber trotzdem pilgerten am vergangenen Freitag bereits erste Familien ins Museumsdorf. "Ich bin froh, dass es soft losgeht", erklärt Dr. Petra Naumann, Sachgebietsleiterin Forschung und Vermittlung, "so muss unser Einlassdienst nicht ins kalte Wasser springen."

Bevor man nämlich die elf Hektar große Museumsfläche betreten darf, muss man entweder einen negativen Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist, geimpft oder geheilt sein. 

Wer die Luca-App auf dem Handy hat, kann online ein- und wieder auschecken, alle andern müssen sich schriftlich registrieren.

Am ersten Öffnungstag  standen die Museumspädagogen Birgit Schäfer und Daniel Kondratiuk den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. "Wenn jemand ohne Schnelltest kommt, können wir bei der Terminbuchung unterstützen", erläutert Petra Naumann das Einlassprozedere. Sie lobt die gute Vorbereitung der Museumsbesucher: "Die Gäste hatten die erforderlichen Nachweise dabei, einige sogar das Familienbüchlein." Im freien Gelände können sich die Besucher ohne Masken frei bewegen. Da, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und in den Gebäuden gilt allerdings Maskenpflicht. Petra Naumann bedauert es, dass für die Museumsgastronomie noch kein neuer Pächter gefunden wurde. "Wir haben zwar genügend Plätze für Picknick, wo sich die Besucher selbst versorgen können, wenn es aber richtig heiß wird, müssen wir für ausreichend Getränkeangebote sorgen." Petra Naumann empfiehlt vor allem Familien, die Grillstelle zu nutzen. "Diese können die Gäste vor ihrem Museumsbesuch im Internet buchen oder ihr Glück an der Kasse beim Eingang versuchen."

Programme, Anlässe und Führungen bietet das Freilichtmuseum derzeit nicht an. "Wir hatten bereits Themenschwerpunkte festgelegt, die trotz aller Vorbereitung durch die Mitarbeiter und viele Ehrenamtliche auf unbestimmte Zeit verschoben werden mussten." Bei Petra Naumann keimt jetzt leichte Hoffnung auf: "Wenn die Inzidenz noch weiter nach unten geht, können wir eventuell sogar noch in dieser Saison erste Veranstaltungen durchführen." Bis es soweit ist, können im Museum spezielle Ausstellungen und die 25 historischen Gebäude jeweils von Dienstag bis Sonntag, ab 11 Uhr bis 18 Uhr besichtigt werden. Aktuelle Informationen für den Museumsbesuch gibt es hier.